Samstag, 31. Dezember 2016

Das war mein Dezember 2016


Verbundenheit, Wahrheit und Versprechen, waren meine Wörter für 2017. (Verbundenheit, Sparsam, Kind waren die Wörter für 2016. Treffender ging es nicht. <3)


Ich trinke zu wenig und schleppe nun meine kleinen Wasserflaschen überall hin.


MiniToffis HomeComingOutfit passt immer noch :-D.


Dieses Jahr gab es noch mal einen Adventskalender für einen Erwachsenen - dem Mann. Ab 2017 nur noch für die Kleine. Das ist nämlich ein ganz schöner Aufwand. Puh.


Kaffee halt. Auch im Dezember ganz hoch um Kurs :-D.


Die Kleine trägt den Strampler vom Patenjungen. Hach, da geht mein Herz auf. 4 Jahre ist es her, dass er ihn anhatte.... .


Familie Toffi hat einen Ausflug zum Weihnachtsmarkt gemacht.


Pulverschnee gab es auch.



Unser Baby fand endlich die Nonomo toll.


Schläft aber auch gerne auf Mamas Schoß.


Wir haben uns eine neue "Kaffeemaschine" gegönnt.


Und auf meinem Augenmake-up entferner steht nun Mizellen Blablabla... . Inhaltsstoffe sind dieselben. Tja nun. Zum Glück wußte ich den Preis nicht mehr.


Den Papa einkaufen geschickt und MiniToffi und ich sind im Kreis gefahren.


Das erste Mal Chu..., vergessen wie sie heißen. Ging so.


Das Baby geht nun alleine ins Bett. Bis jetzt blieb immer einer bei ihr liegen. Wir testeten dann mal das Rausgehen und was soll ich sagen, sie schläft. Somit haben der Mann und ich nach 3 Monaten wieder Paarzeit.


Dafür wird sie leider zu einer Frühaufsteherin. ByeBye meine Stunde morgens für mich.


:-D


Klamotten aussortieren. Gerade bei so Lieblingsteilen blutet mein Herz.


Die Zeit rast... Leider.


Nachsorge im Krankenhaus. Die sagen, alles super verheilt. Ich sage: "Definitiv nicht!"




Weil das Baby abends nun (die erste Runde) alleine schläft, können wir unser Essen wieder in Ruhe genießen.


Der erste Kaffee bevor es in den Weihnachtstrubel geht.


Kaffeepause, da das Baby auch Hunger hatte.


Und dann kam die Familie zum Kaffee. Ich bin momentan leider für derartigen Stress nicht ausgelegt.


Meine neue Tasse an unserem super schönen Weihnachtsbaum.


Mama kauft Klamotten für ihre Enkeltochter. Das gelbe passt jetzt.... . hmmmmm.


Wir hatten einen doofen Tag. Und meine Kuschelhose ist irgendwie auch zu klein... . Mäh.


Der Geburtstagskuchen war super lecker. Ich muss mich selbst loben. :-D


Mit der neuen Kaffeemaschine kann ich auch endlich umgehen.


Ein kleines Geschenk für den Postboten.





Ich hatte mal wieder Sport angefangen. Aber so richtig.... . Naja, warten wir mal die Rückbildung ab.



Richtig schlechte Nacht gehabt. Die Tasse ist Programm.... .


Dafür gab es heilig Abend dann unseren geliebten Ofenkäse. Hauptsache schnell.


Unser wunderschöner Baum. Ich fand den dieses Jahr so schön.


MiniToffi an Weihnachten rausgeputzt.


Und nach Weihnachten wurde es dann auch mal besinnlich.


... ich kann mich nicht beschweren. Aber dennoch passen die engen Jeans noch nicht.


Im Kino mit der Freundin. Das erste Mal 6h ohne Baby.... .




Dafür haben wir abends ganz lange gekuschelt.


Fürs Baby bestellt :-D.


Ach mein Baby. <3


Freitag, 30. Dezember 2016

Das war mein Jahr 2016



1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Defintiv eine 8!
2. Zugenommen oder abgenommen? 
Also erst ganz viel zu und dann so schnell ab, dass ich gar nicht hinterher kam.
3. Haare länger oder kürzer? 
Länger.
4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger? 
Gleich geblieben.
5. Mehr Kohle oder weniger? 
Noch genauso viel.
6. Besseren Job oder schlechteren? 
Der gleiche, der hoffenltich auf mich wartet.
7. Mehr ausgegeben oder weniger?
In Summe viel weniger. Sagt viel über mich aus ... *hust*
8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was? 
Nope, aber auch nicht gepielt.
9. Mehr bewegt oder weniger? 
Viel weniger. Ich hoffe, ich kann bald anfangen zu laufen.
10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr? 
Keine. Ich war echt nicht krank. Wehe Murphy! Einen Tag schaffe ich noch.
11. Davon war für Dich die Schlimmste? 

12. Der hirnrissigste Plan? 
Schwanger einen Wanderurlaub zu machen.
13. Die gefährlichste Unternehmung? 
Ich glaube, mein Leben ist gerade ungefährlich.
14. Die teuerste Anschaffung? 
Ich beziehe das jetzt nur auf mich. Das ist ein paar Schuhe, welches hier noch steht.
Ansonsten haben wir ein Baby bekommen. Da brauchten wir schon alleine ein neues Auto.
15. Das leckerste Essen? 
Ein Mettbröttchen.
16. Das beeindruckendste Buch? 
Ich habe schwanger noch viel gelesen... aber beeindruckend? Eher nicht.

17. Der ergreifendste Film?
Ich überlege.... .
18. Die beste CD? 
Keine CD gekauft. Aber Sarah Connor höre ich gerade sehr häufig.
19. Das schönste Konzert?
Silbermond
20. Die meiste Zeit verbracht mit? 
Mit dem Bauchbewohner.
21. Die schönste Zeit verbracht mit? 
Mit dem Bauchbewohner.
22. Zum ersten Mal getan? 
Ein Baby bekommen.
23. Nach langer Zeit wieder getan? 
Sport. Tschakka
24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen? 
Diese Rückenschmerzen.
25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte? 
-
26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe? 
Einen Adventskalender!
27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat? 
Ein neues Ladekabel für mein Handy.
28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat? 
Es ist ein Mädchen!
29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe? 
Ich bin schwanger!
30. Dein Wort des Jahres?
MiniToffi
31. Dein Unwort des Jahres? 
Verwöhnen
32. 2016 war in einem Wort? 
Atemberaubend
33. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres? 
Frau 0.2, Blumenpost, DailyPia
34. Dein größter Wunsch fürs kommende Jahr? 
Gesundheit
35. Vorsätze fürs neue Jahr 
Daran sitze ich noch....
36. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchen vom vorigen Jahr!

2016



Ich habe das Gefühl, man erwartet von mir, dass es das schönste Jahr meines Lebens war. Ist ein wenig viel verlangt von einem ganzen Jahr. 365 Tage und jeder einzelne sollte total schön gewesen sein?

Ich beichte euch mal was. Nicht mal die Geburt meiner Tochter war der schönste Tag meines Lebens. Der schönste Tag meines bisherigen Lebens war der 06. Oktober 2015. Wir sind durch San Francisco gelaufen und kamen auf einen Platz, auf dem Musik gemacht wurde. In dem Moment geschah es, mir liefen die Tränen über die Wangen. Ich erkannte, dass ich mit jeder Faser meines Körpers glücklich war. Unbeschwert. Ich war so dankbar diesen Urlaub erlebt zu haben. Jeder Tag war ein Abenteuer. Jeder Tag lehrte mich mehr über mich. Was ich kann, was ich will.
Dieses Gefühl habe ich mir bewahrt. Nicht immer präsent, aber abrufbar.

2016 war geprägt von einem kleinen Menschen, der mich nun für den Rest meines Lebens begleiten wird. Der mich viel lehrte, aber auch viele Tränen kostet.

Im Januar wurde ich schwanger. Manchmal fühle ich mich schuldig. Ich hatte nie lange darauf warten müssen. Ich wurde quasi gleich schwanger. Ich weiß nicht wie es ist, auf ein Baby zu warten. Ich bin auch keine Frau, die immer wusste, dass sie unbedingt Mutter werden wollte. MiniToffi wusste das und machte sich lieber sofort auf den Weg.

Im Februar machte ich einen Test, der mir bestätigte, was ich schon wusste. Für einen kurzen Augenblick war ich so glücklich. So voller Freude. Leider kam diese Übelkeit über mich. Eine furchtbare Übelkeit. Ich sagte mir sehr oft, dass es hätte schlimmer kommen können. Aber mal ehrlich, das kann es immer.

Im März kamen auch noch Blutungen dazu. Übelkeit, Blutungen. Ich wollte nicht mehr schwanger sein. Es war schlimm.

Im April haben wir die Nachricht bekommen, dass das Baby gesund ist. Die Übelkeit ließ nach und auch die Blutungen. Dafür hatte ich mit den körperlichen Veränderungen zu tun. Ich wollte, meinen Körper behalten. Auch wenn man es vorher weiß, es ist dennoch was anderes, wenn es passiert. Ich nahm furchtbar schnell viel zu. Durch die Übelkeit habe ich keinen Sport mehr gemacht und habe mich sehr, sehr schlecht ernährt. (Das war auch schlimm. Ich wollte meinem Baby was Gutes tun und bekam nix Gesundes runter)

Im Mai hatten wir sehr viele Feiertage, was mich die Arbeitstage überstehen lies. Mein Rücken machte schlapp. Sport? Ja ne.

Im Juni war dann Schicht im Schacht. Ich konnte nicht mehr. Ich konnte die Schwangerschaft nicht genießen. Mein Körper wollte nicht schwanger sein. Mein Baby ließ mich nicht zur Ruhe kommen. Kleine Rödelqueen. Ich war fertig.

Im Juli bekam ich ein BV und ich fand jemanden, der mir endlich helfen konnte. Mein Becken öffnete sich nicht. Es war, als ob man sich einen Medizinball in einen zu kleinen Kasten quetschen will. Dann kam der Osteopath. Ab da wurde es schön. Der Juli war mein Schwangerschaftsmonat. Zumindest hätte er es werden können. Aber erinnert ihr euch? Es war furchtbar heiß. Ich konnte nicht mehr. Ich bekam keine Luft. Ich wusste nicht, wohin mit mir.

Im August wurde es erst wieder besser. Ich machte wunderschöne Fotos von mir und meinem Bauch. Den Bauch fand ich auf einmal so schön, dass ich ihn gerne präsentierte. Auch wenn ich immer das Gefühl hatte, er war riesig. Naja, ich näherte mich dem Zustand der Endschwangeren. Alles wurde sehr schwerfällig. Dazu der innere Drang, das Haus staubfrei zu bekommen. Aber alles in allem war der August sehr schön.

Der September macht mich nun nachdenklich. Ich wollte ein Septemberbaby. Erster Versuch also im Dezember. Ich war so davon überzeugt, dass es gleich klappt... . Naja, es klappte nicht. Aber damals war ich überzeugt, dass ich ein September Baby bekomme, welches am Geburtstag meiner Oma zur Welt kommt. Als das nun nicht klappte und der ET im Oktober lag, wusste ich dennoch: MEIN Baby kommt früher. Ich dachte an den 10.10. Das ist der Hochzeitstag meiner Großeltern. Aber im Laufe der Zeit schoss ich mich aber auf den 13.10 ein. Als dann am 21.09 meine Blase platze musste ich nach dem ersten Schock lachen. Mein Baby kommt also am 22.09 zur Welt. Teilt sich den Geburtstag mit der Uroma.
29h Geburt, 13h Wehen. Ich war fix und alle und war sehr dankbar, dass der Arzt mir bei der Geburt half. MiniToffi ist also mit der Zange auf die Welt gekommen. Sie hatte die Nabelschnur fest umwickelt und war ein Sternengucker. Ich habe es nicht geschafft, sie ... ähm alleine rauszudrücken. Das ist etwas, was ich nicht schlimm finde. Nein, die Geburt ist nicht der schönste Tag in meinem Leben, aber er ist der Tag, an dem ich über mich selbst gewachsen bin. ICH hatte eine natürliche Geburt (wer jetzt kleinlich wird behält es bitte für sich). Ich wollte einen Kaiserschnitt, weil ich so furchtbare Angst vor den Wehen hatte. Ich muss schon wieder schmunzeln. Die Wehen waren nicht schmerzhaft. Also bis auf die Letzten. Aber ansonsten waren die Wehen nicht schmerzhaft. Sie haben all meine Konzentration und Kraft gekostet. Sie kamen wie Wellen. Ich habe mich von ihnen treiben lassen. Eine PDA hatte ich nicht, aber Schmerzmittel. Dadurch, dass die Wehen angekurbelt werden mussten, erwischten mich die ersten „richtigen“ Wehen sehr stark. Nach der Geburt war ich wieder ich. Ich war wehleidig und fand es ganz schlimm, so verletzt zu sein.

Der Oktober stand voll unter der Überschrift „Wochenbett“. Wenn ich hierzu was schreibe, mache ich das mal in einem eigenen Post. Der Monat stand aber auch unter dem „mir fehlen 4 Wochen“ Stern. Ich habe so sehr damit zu kämpfen. Immer noch! Ich bin auf jede Schwangere sehr neidisch, die diese Wochen erleben darf. Bis heute fehlen sie mir und ich ertappe mich sehr oft, wie ich zu mir sagte, dass ich sie zurück will.

Der November steht für schnelle Veränderungen. Im November hatte sie plötzlich eine andere Kleidergröße, war wacher, lachte und selbst der MiniPöppes wuchs. Ich war traurig. Ich wollte sie nicht so schnell wachsen sehen. Hach ja, fiesen Hormone.

Der Dezember ... Ich dachte, ich könnte die Weihnachtszeit genießen. Ich bin schließlich zu Hause. Nix konnte ich. Die Zeit raste. Ich war mit Geschenken wie immer zu spät und dazu kam die Einfallslosigkeit.

Joa und nun sitze ich hier. Jeder wird sich fragen: Und was ist mit dem Baby? Das muss doch alles wieder schön machen!

Das Baby ist das tollste und schönste Baby überhaupt. Sie ist meine Tochter. ICH habe eine Tochter. Diese Tochter schläft gerade an meiner Brust in einem Tuch. Ihr Atem pustet über meine Haut. Ihre kleinen Hände liegen auf meinem Dekolleté. Ihr Lächeln haut mich um. Sie hat dieses Jahr nicht besser und nicht schlechter gemacht.

Sie hat mein Leben verändert. Sie hat mich verändert.

Ich werde nie wieder die Alte und das ist gut so.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

Brief an mein Mäuschen (3 Monate)

Mein Mäuschen,

du bist heute drei Monate alt. Also eigentlich 12 Wochen. Was ja irgendwie drei Monate sind. Ab morgen zählen wir dann Monate nicht mehr Wochen. Ob das wohl bedeutet, dass du am 22.12 noch mal drei Monate wirst? Verwirrend! Sehr!

Das wichtigste ist, dass du da bist mein Schatz. Du bist richtig groß geworden, aber dabei immer noch so winzig klein. Ich kann locker sagen, dass du noch in 56 reinpasst, da einige Sachen richtig groß ausfallen. Einige mussten wir dafür schon aussortieren. Leider waren da auch Mamas Lieblingsstrampler dabei. Ich denke immer, dass ich noch viel mehr Fotos von dir machen sollte, dabei habe ich schon so viele. Ich sollte bald mal dein Album anfangen, sonst komme ich da nicht mehr hinterher... .

Weißt du mein kleiner MiniKnödel, so langsam klappst du dich komplett aus. Anfangs bist du ja nicht größter geworden, du hast nur Arme und Beine ausgefahren. Dann hast du richtige Pausbacken bekommen. Das läßt dich sehr propper erscheinen, aber der rest deines kleinen Körpers ist immer noch so klein. Mit 7 1/2 Wochen haben wir die letzten 50er Sachen aussortiert (außer deinem Coming Home Outfit. Ich weiß nicht, was damit los ist, aber das wächst irgendwie mit.) Am meisten blutete Mamas Herz bei der Jacke, die dein Papa gleich nach der Geburt gekauft hat. Die rosane mit den Öhrchen. Ja, gleich nach der Geburt MUSSTEN rosa Sachen her. Und kleine Sachen. Ich wollte dich weder in blau, noch in zu großen Sachen sehen. Es brach mir einfach das Herz. Was soll ich sagen, diese Phase habe ich überwunden. Gott sei dank. Wir haben doch soviel schöne Klamotten, da brauchen wir nichts kaufen. Oder nur wenig. Ab und zu fehlt dann doch etwas. Oder Mama gefällt etwas besonders gut. Irgendwas ist ja immer :-D.



Diese 12 Wochen sind für mich ... ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll. Es ist, als ob ich was loslassen muss. Vielleicht weil du kein Neugeborenes mehr bist. Vielleicht weil das Wochenbett endet (Meine Hebamme sagte mir, es dauert 12 Wochen.). Ich weiß es nicht genau. Es war erst gestern, als wir vom Krankenhaus nach Hause kamen. Du und dein kleiner xs Pöppes. Die Windeln, die deine Mama 4 Tage vor deiner Geburt wieder zurück gebracht hat, mussten wir nun wieder kaufen. Ich glaube 2 Wochen passte dein Po in die 0er Windel, dann sind wir auf die 1er umgestiegen und mit 9 Wochen sind wir auf die 2er umgestiegen. Aber lange wirst du die nicht mehr tragen. Auch dein Popo muss ja doch mal größer werden.
Alle deine winzige Kleidung schlummert nun in einer Box. Ja, ein Teil von mir hätte gerne, dass du ewig so klein geblieben wärst. Du warst so kuschelig. Wir haben den ganzen Tag auf dem Sofa gelegen und gekuschelt. Ich habe an deinem Köpfchen gerochen und dann doch den Lagerkoller bekommen. Man kann halt die Zeit einfach nicht anhalten. Seitdem du 5 Wochen alt bist, sind wir regelmäßig mit den Kinderwagen draußen. Ok, mal länger, mal kürzer oder *hust* mal schiebe ich dich auch schnell in der Einfahrt in den Schlaf. Anfangs konntest du noch überall schlafen, dann ging es plötzlich nur noch im Tragetuch oder Kinderwagen. Abends hat dich dein Papa dann durch die Wohnung getragen, weil Mutti das einfach nicht mehr schaffte. Na gut, ich wollte abends auch nicht mehr, auch wenn ich es vielleicht gekonnt hätte. Aber weißte du mein Mäuschen, das war schon so ne Sache mit der Geburt. Erst muss der Beckenboden wieder seine Arbeit aufnehmen um dann von einem eingeklemmten Nerv abgelöst zu werden. Ich bin ein Wrack. Kann man nicht anders sagen, aber ich arbeite dran ;-).
Seit c.a. 1 Woche (also mit 11 Wochen) gehst du abends alleine ins Bett. Verrückt. Was hat dein Genöckel uns Abends genervt. Anfangs war die Wippe noch dein Held. Das ist sie immer noch, aber damals hat sich dich etwas in den Schlaf geschaukelt. Dann war es Papas Arm der gereicht hat. Du hast mit uns abends dann auf der Couch gesessen und Fern gesehen. Also du hast geschlafen, wir haben geschaut. Irgendwann ist dein Papa dann mit dir um neun ins Bett gegangen. Mama hat dann aufgeräumt und so und kam dann später nach. So klappte das ganz gut. Ab wann wir das so gemacht haben, weiß ich nicht mehr genau. Muss Anfang November gewesen sein, also so 6 – 7 Wochen. Aber bis neun warst du halt schlecht drauf. Jahaaa, wir sind ja auch etwas doof als Eltern. Deine Oma sagte mir ja immer, dass ich als Baby nicht geschlafen habe. Das muss sich so festgesetzt haben, dass ich nicht auf die Idee kam, dass du vielleicht einfach ins Bett willst. Jetzt legen wir dich um acht ins Bett. Du trinkst noch was und schläfst ein. Du schläfst gut, die Mama ist die, die ständig guckt, ob du auch wirklich schläfst. Von dem Verlauf der Nächte schreibe ich hier mal nix. Zum einen sind sie noch arg unterschiedlich, zum anderen kennen wir ja alle Murphy.
Was mich momentan beschäftig ist dein Tagesschlaf. Der dreht sich gerade so ein wenig. Meist bist du so zwischen 9 und 10 aufgestanden. Wir haben uns für den Tag fertig gemacht, du hast was getrunken und manchmal hast du noch ein Nickerchen gemacht. Aber ich konnte mich drauf einstellen, dass du zwischen 12-13 Uhr im Kinderwagen schläfst. Mindestens 3 Stunden. Seit 3 Tagen eiern wir ein wenig rum. Ich bin gespannt, wie wir die Tage nun gestalten werden. Aber vielleicht bekommen wir da jetzt auch einen anderen Rhythmus. Mal sehen.
Mit genau 10 Wochen hast du das erste Mal in der Nonomo geschlafen. Gleich nach der Geburt lagst du zwar mal drin, aber danach wurde nur geschrieen. Seit 2 Wochen schläfst du sehr gut darin. Lege ich dich zu richtigen Zeitpunkt rein, also wenn du anfängst deine Äuglein zu reiben, schläfst du auch ohne großes anschaukeln ein.
Apropos Augen reiben. Du hast vorgestern deine Hand entdeckt. Das ist so süß, wie du sie betrachtest. Ich könnte dich dafür fressen. Mittlerweile, also auch schon seit 2 Wochen, redest du mit uns und strahlst uns an. Immer öfter kommt nun auch ein Lachen mit Ton. Dein Köpfchen kannst du ganz wunderbar beim Tragen halten. Ich trage dich seit Wochen schon nur noch aufrecht und muss nicht mehr stützen. Naja, in Bauchlage bist du noch etwas faul. Aber es wird. Anfangs habe ich dich auch auf dem Bauch liegen lassen, wenn du arg gemeckert hast. Mein Schatz, DAS mache ich nicht mehr. Wir trainieren das jetzt einfach anders. Wenn du auf Mamas Bauch liegst zu Beispiel und siehe da, klappt super.
Ach Mausi, was soll ich sagen. Du bist das süßeste Baby von der ganzen Welt. Du bist meine kleine Mausi. Mein MiniKnödel und du bist ein so toller kleiner Mensch. Ich liebe dich einfach wahnsinnig. <3